Wortflucht.

Hier entsteht ein Blog, der sich mit allem rund um Bücher beschäftigt. Egal ob Rezensionen, Neuentdeckungen oder auch Fundstücke, die wieder ausgegraben wurden. Ein Blog, der sich nur dem Buch und dem Handwerk Lesen widmet. Eine Flucht in die Welt der Buchstaben, eine Flucht in die Welt der Worte.
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Lissie.


Julia.

Ein 17jähriges Mädchen, das auf der Suche nach ihrem persönlichen Romeo in die Welt der Worte flieht, um das zu finden, was sie in der Realität vergeblich sucht. Sie rettet die Welt, kämpft mit Drachen, findet den Mörder und lebt die Liebe - in der Welt der Worte. Mehr?
Lesejahr 2009.

Wenn das eigene Leben das Einzige ist, was man dem Liebsten geben kann, wie kann man es ihm dann verweigern?

Autor: Stephenie Meyer
Titel: Biss zum Ende der Nacht
Gebundene Ausgabe, 789 Seiten
Verlag: Carlsen
Sprache: Deutsch


Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Bella und Edward, eine Geschichte von Liebe, wie sie stärker nicht sein könnte, aber auch eine Geschichte von Schmerz, Verlust und großer Gefahr. Denn Edward, der wunderschöne und geheimnisvolle Edward, ist ein Vampir. Doch in Bella hat er seinen Engel gefunden und auch, wenn er ihr Blut mehr als alles andere begehrt, verliebt er sich in sie.
Zu Beginn den 3. Bandes BISS ZUM ENDE DER NACHT mussten die beiden schon einige Gefahren bestehen und feststellen, dass sie ohne den anderen nicht weiter existieren wollen. Bella, die sich nichts sehnlicher wünscht als für alle Ewigkeit bei ihrem Geliebten zu sein steht kurz vor ihrer Verwandlung. Doch Edward hat ihr eine Bedingung gestellt: Zuerst müssen sie heiraten. Was Edward jedoch nicht klar war, die Hochzeitsnacht würde verhängnisvolle Folgen haben. Bella wird schwanger. Doch das Mädchen, das in ihr heranwächst ist kein normales Kind - wie könnte es auch anders sein - und setzt ihrer Mutter immer mehr zu, bis Bella schließlich kurz vor dem Tod steht. Doch sie will und kann ihre kleine Renesmée nicht aufgeben und so ist eine Verwandlung das einzige was sie noch retten kann nachdem sie schon fast ins Totenreich übergegangen war.
Alles scheint gut gegangen zu sein, doch Renesmée hat die Aufmerksamkeit der Denali, den Wächtern der Vampire, auf sich gezogen. Das kleine Wunderkind, das jeder liebt, scheint zum Tode verurteilt, da es für die Denali eine Gefahr darstellt und jede Gefahr muss vernichtet werden. Kann der Cullen-Clan ihr neues Mitglied schützen oder muss Bella auf die Fluchtmöglichkeit, die Alice ihr hinterlassen hat zurückgreifen und ihre kleine, geliebte Tochter mit dem Werwolf Jacob wegschicken?
Vom Abschluss der Vampirgeschichte um die Cullens habe ich mir viel erwartet und ich muss gestehen, dass ich nicht immer ganz einverstanden war mit dem, was Stephenie Meyer da zu Papier gebracht hatte. Aber nun, es ist nicht mein Buch und ich muss akzeptieren, was sie schreibt, denn es ist ihre Geschichte mit ihren Vorstellungen. Deshalb habe ich mich einfach von der Geschichte mitreisen lassen, zum 4. und letzten Mal und bin Bella auf ihrem schwierigen Weg gefolgt.
Stephenie Meyer wäre nicht Stephenie Meyer, wenn sie mich nicht dazu gebracht hätte, ihrem Werk erneut zu verfallen. Es ist wunderbar geschrieben und man kann sich in Bella hineinversetzen, denn welches Mädchen träumt nicht von der großen Liebe, von ihrem Tramprinzen, der sie mit in seine Welt nimmt. Und so war ich plötzlich auf Seite 789 und somit am Ende des Buches angelangt und musste feststellen, das sich doch etwas traurig war, die Vampirfamilie, die ich im Laufe der Zeit so liebgewonnen hatte wieder zu verlassen. Stephenie Meyer hat hier etwas ganz besonderes erschaffen und vielleicht sollte sich jeder die Frage stellen: „When you can live forever, what do you live for?“ Denn für was lebt man denn, wenn nicht für die Liebe und genau das ist es, was uns dieses Buch begreiflich macht. Für die Liebe lohnt es sich zu kämpfen und alles bisher dagewesene zu vergessen. Meine Lieblingsstelle in dem Buch handelt genau davon, von der Liebe zu jemandem, der einem den fehlenden Teil seiner Selbst zurückgibt, mit dem man endlich volkommen ist. Diese Liebe hätte man nicht anders oder gar besser beschreiben können, als es Stephenie Meyer tut.
6.4.09 13:15
 


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